CBD-Öl Inhaltsstoffe – was ist eigentlich drin?

CBD-Öl Inhaltsstoffe – was ist eigentlich drin?

Wer sich ein CBD-Öl kauft, der möchte wahrscheinlich die Vorteile des Cannabidiol für sich nutzen. Wer zu einem CBD Isolat greift, der wird auch genau das – und „nur“ das – tun. Hier ist nämlich neben Spuren von anderen Cannabinoiden (kein THC!) nur 99 % reines CBD enthalten. Aber wie sieht es bei den klassischen Breiten- und Vollspektrum-Produkten aus? Diese enthalten nämlich deutlich mehr, als nur das Cannabidiol. 

Hier findest du einen Überblick über die CBD-Öl Inhaltsstoffe (Breiten- und Vollspektrum).

Was ist im CBD-Öl drin? 

Was würdest du schätzen? Wie viele Inhaltsstoffe hat so ein CBD-Öl? 

Tatsächlich sind es in den meisten Fällen fast 500 unterschiedliche Stoffe. Wir haben uns nun die bedeutendsten herausgesucht und wollen dir zeigen, dass im CBD-Öl mehr steckt, als man im ersten Moment vermuten würde. 

Die Grundlage bildet natürlich die Trägersubstanz. Hier ist es relativ egal, welches Art von Öl verwendet wird, sofern die Qualität stimmt. Viele Hersteller setzen auf das Hanfsamenöl. Dieses passt nicht nur besonders gut zu den Cannabinoiden, sondern enthält selbst viele wertvolle Fettsäuren, die dem Körper guttun. Besonders erwähnenswert sind Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Das Öl hat die Funktion das CBD (fettlöslich) zu binden und so dafür zu sorgen, dass es besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden kann. MCT Öl jedoch passt noch besser zu CBD. Es besteht aus mittelkettigen Fettsäuren und gelangt so schnell in den Organismus. So kann auch das CBD schneller aufgenommen werden. Außerdem ist MCT Öl beinahe geschmacksneutral, was sehr milde Endprodukte verspricht.

Solltest du gegen bestimmte Öl-Sorten allergisch sein, informiere dich vorher beim Hersteller deines Vertrauens, welches Öl als Trägerbasis genutzt wird. Üblich sind: 

  •      Sonnenblumenöl 
  •      Leinsamen Öl 
  •      Hanfsamenöl 
  •      Kokosöl (MCT Öl)
  •      Verschiedene Nussöle
  •      Olivenöl

Die Cannabinoide im CBD-Öl 

CBD ist bei weitem nicht das einzige Cannabinoid im CBD-Öl – es ist lediglich der bekannteste Stoff. Darüber hinaus lassen sich viele weitere Cannabinoide finden, die selbst wiederum bestimmte Auswirkungen auf den Körper haben sollen. Insgesamt ist die Erforschung der Cannabinoide noch in den Kinderschuhen, so dass fundierte Aussagen über Wirkungen und Nebenwirkungen erschwert sind. Es wird sich vereinzelt auf wissenschaftliche Erkenntnisse berufen, aber einen Großteil der Informationen macht die Häufung von übereinstimmenden Berichten aus. 

THC – high durch CBD-Öl? 

Beachte, dass THC tatsächlich nur in Vollspektrum-Produkten vorkommt. Und selbst in diesen ist es in einer sehr geringen Menge vorhanden (THC < 0,2%). Ein Rausch ist also nicht zu erwarten. THC ist lediglich ein weiterer Stoff, also ein weiteres Cannabinoid, das in der Hanf-Pflanze vorkommt. Bei der Herstellung wird THC fast vollständig isoliert und aus dem Gemisch getrennt – sonst wäre das CBD-Öl nicht verkehrsfähig. 

CBC – ähnlich dem CBD 

CBD wird häufig als kleiner Bruder des CBD bezeichnet. Anwender berichten, dass dieses Cannabinoid eine ähnliche, schmerzlindernde Wirkung hat. Gleichzeitig soll es aber auch die Zellregeneration anstoßen oder beschleunigen können. 

CBN – kleiner Bruder des THC? 

CBN ist zwar nur in geringen Mengen im CBD-Öl enthalten, soll jedoch ebenfalls Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. CBN entsteht auch, wenn THC zu lange erhitzt wird. Es ist selbst deutlich weniger psychoaktiv als THC. Man sagt, es habe eine angstlösende Wirkung und soll den Augeninnendruck senken – das käme sehr gelegen, da der CBD-Konsum zu einem erhöhten Augeninnendruck führen können soll.  

CBDa – die Vorstufe des CBD  

CBDa ist die Vorstufe des Cannabidiol. Es wird bei der Herstellung des Öls decarboxyliert, wodurch das eigentliche CBD entsteht. Doch läuft dieser chemische Prozess nie vollständig ab, weshalb sich CBDa-Spuren im Öl finden lassen. 

Lange Zeit ging man davon aus, dass CBDa keinen Mehrwert für den Körper bietet. Mittlerweile forscht man an dieser Stelle aber genauer es gibt Indizien, die darauf hindeuten, dass CBDa effektiv gegen Übelkeit eingesetzt werden könnte. 

CBG – Cannibigerol 

Dieses Cannabinoid ist noch vergleichsweise unbekannt und unerforscht. Manche behaupten jedoch, dass es eine antibakterielle Wirkung habe. Ob dem so ist, wird sich erst in Zukunft mit eingehender Forschung herausstellen.

Terpene im CBD-Öl? 

Terpene sind in der Cannabis-Pflanze vorkommende Verbindungen, die einerseits für den Geruch und Geschmack verantwortlich sind, aber andererseits auch auf den Körper wirken können. Es gibt alleine in der Hanf-Pflanze über 200 verschiedene Terpene, die wiederum miteinander und den anderen Cannabinoiden einwirken. Bekannte Terpene sind Myrcen, Limonen, Pinen und Linalool. 

Terpene spielen eine größere Rolle, als man im ersten Moment glauben mag. Sie sorgen nicht nur dafür, dass die Pflanze gedeihen kann, sondern auch dafür, dass sich ein CBD-Öl mit Terpenen effektiver und wirksamer anfühlen soll. Dazu über am Ende nochmal mehr.

Vitamine – Grundversorgung des Körpers 

Im CBD-Öl sind viele Vitamine enthalten. Besonders wichtig und vorteilhaft sind jedoch die B-Vitamine. Sie sollen einen „Anti-Aging“-Effekt haben und oxidativen Stress lindern. Vitamin B1 soll einen Einfluss auf unsere Hirnchemie haben. Man nimmt an, dass es den Serotonin-Spiegel beeinflussen könne, was dazu führen würde, dass man sich glücklicher und ausgeglichener fühlt. 

Carotinoide, Gamma-Linolensäure und Mineralien 

Des Weiteren sind Carotinoide enthalten. Diese sind Verantwortlich für die Farbe des CBD Öls und auch Ihnen wird eine „Anti-Aging“-Wirkung nachgesagt. Außerdem sollen sie die Zellen schützen und das Immunsystem stärken. Das bekannteste Carotinoid ist Beta Carotin und es soll gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, indem es Arterienverengungen verlangsamen und den Cholesterinspiegel senken soll. 

Gamma-Linolensäure wirkt entzündungshemmend und soll besonders für Menschen mit Hauterkrankungen wie Schuppenflechte wichtig sein. Anwender berichten, dass diese Hautkrankheiten durch CBD gemildert werden konnten. 

Nicht zuletzt solltest du wissen, dass auch Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sind. Diese braucht der Körper, um überleben zu können. Folgende Stoffe sind enthalten und wichtig für unseren Körper: 

  •      Eisen, Zink, Magnesium 
  •      Phosphor, Kalzium, Kupfer 
  •      Mangan usw. 

Was ist der Entourage-Effekt? 

Diese Theorie stammt von Dr. Ethan Russo. Er behauptet, dass Cannabinoide effektiver werden, wenn sie zusammen verabreicht werden. Sie sollen sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen. So nimmt man auch an, dass die Terpene aus der Cannabis-Pflanze von diesem Effekt umfasst sind, so dass auch diese positive Auswirkungen auf die Wirksamkeit des CBD Öls haben könnten. 

Folgt man dieser Ansicht, wäre es folgerichtig sich für ein Voll- oder Breitenspektrum zu entscheiden. Diese enthalten nämlich alle wichtigen Stoffe, die sich gegenseitig unterstützen könnten. 

Fazit: Mehr drin, als man denkt!

Das war ziemlich viel Input – und das waren nur einige ausgewählte Stoffe. Nun ist natürlich fraglich, inwieweit die Menge der einzelnen Stoffe wirksam ist oder nicht? Darauf hat die Wissenschaft heute noch keine abschließende Antwort. Doch ist es gut zu wissen, dass neben dem CBD noch weitere Wirkstoffe enthalten sind, die das Potential haben, dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun. 

Ein hochwertiges CBD-Öl ergibt sich aus der Summe seiner Teile! 

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1 Kommentare

  • Avatar
    Ines
    Aug 26, 2020

    Toller Artikel, dankesehr. Ich nutze nur Isolat, weil ich finde, dass es am besten anzuwenden ist.

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