CBD-Öl Nebenwirkungen: Welche gibt es?

CBD-Öl Nebenwirkungen: Welche gibt es?

CBD ist ein Cannabinoid, welches vor allem in den letzten Monaten und Jahren immer mehr an Bekannt- und Beliebtheit gewonnen hat. Wo die einen den kleinen Bruder des „THC“ sehen, dort berichten andere Menschen von einem Stoff, der auf den Körper ausschließlich positiv wirkt. Nun stellen sich die Fragen: Ist der Konsum von CBD bedenkenfrei möglich? Und sind Nebenwirkungen zu erwarten?  

Wir klären auf und bringen Licht ins Dunkel. Heute über die Schattenseiten des CBD: Nebenwirkungen! 

„CBD hat keine Nebenwirkungen?!“  

Tatsächlich glauben viele Menschen, dass Cannabidiol gar keine Nebenwirkungen hat. Das hängt damit zusammen, dass Nebenwirkungen beim Konsum von CBD Öl sehr selten und wenn doch vorhanden, ziemlich schwach ausgeprägt sind. Schenkt man der überwiegenden Mehrzahl der Anwender Gehör, die sagen, CBD habe keine Nebenwirkungen, so ist festzustellen, dass das so ganz nicht stimmt.

Was sind Nebenwirkungen? 

Aber Moment… Was sind Nebenwirkungen? Wenn du CBD in der Absicht konsumierst, besser einschlafen zu können und nun hast du gefühlt etwas weniger Appetit, als vor dem Konsum – bist du dann das Opfer einer Nebenwirkung geworden oder ist das eine Begleiterscheinung des CBD?  

Nebenwirkungen sind manchmal gar nicht so leicht von der gewünschten Wirkung abzugrenzen und diese Abgrenzung verläuft bei jedem Menschen anders. Manche fühlen sich nach der Einnahme von CBD Öl müde. Der eine wird diese Müdigkeit als störende Nebenwirkung empfinden, wobei eine andere Person genau diesen Effekt haben möchte. 

Im Folgenden werden alle Auswirkungen, die eine „negative“ Tendenz haben, unter dem Wort Nebenwirkungen zusammengefasst. Übrigens gehen wir davon aus, dass du über ein hochwertiges und reines Präparat verfügst, sodass die unerwünschten Effekte nicht etwa aus Verunreinigungen herrühren. 

Anwenderberichte: Hat CBD-Öl Nebenwirkungen? 

Während ein Großteil der CBD-Anwender von Nebenwirkungen verschont bleibt, treten vereinzelt ungewünschte Wirkungen auf. Diese sind jedoch wiederum sehr individuell und müssen nicht auftreten – aber sie können. Deshalb hier ein kurzer Überblick: 

  •       Mundtrockenheit 
  •       Appetitrückgang
  •       Blutdruckabsenkung
  •       Benommenheit / Schläfrigkeit 
  •       Erhöhung des Augeninnendrucks 
  •       Schlafprobleme 
  •       Wechselwirkungen mit Medikamenten

Diese Liste klingt nun vielleicht im ersten Moment etwas beunruhigend, doch ist das eine beinahe abschließende Aufzählung der von Anwendern festgestellten Nebenwirkungen. Außerdem sollen diese Nebenwirkungen nach dem Konsum von CBD Öl eher schwach ausfallen – also beispielsweise nur eine leichte Blutdruckabsenkung.  

Zusammenhang: Dosierung und Nebenwirkungen? 

Bei CBD verhält es sich, wie bei fast allem im Leben. Die Dosis macht das Gift. Solltest du CBD gering dosieren, so wird die Wahrscheinlichkeit mit Nebenwirkungen in Kontakt zu kommen, deutlich geringer sein.

Bei Forschungen mit hochdosierten CBD-Medikamenten für Epileptiker wurde festgestellt, dass ab einem Tageswert von 1.000 mg CBD vermehrt Nebenwirkungen auftreten. Dieser Grenzwert ist für den Alltagsnutzer nur wenig relevant, da umgerechnet 1 g (1.000 mg) reines CBD eine Dosierung ist, die man im Normalfall nicht einnimmt. Eine ganze 10ml Flasche unseres 10 % Vollspektrum Öls enthält beispielsweise genau diese Menge.

Forschung: CBD Nebenwirkungen? 

Mittlerweile wurden eine ganze Reihe von Studien zum Thema Cannabidiol durchgeführt. Es wurden teilweise extrem hohe Dosen gegeben und selbst bei diesen, waren Nebenwirkungen eine Seltenheit. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass keine Nebenwirkungen von CBD zu erwarten sind. 

Studien: Zebrafische und Maus 

Tatsächlich hat eine Studie aus Brasilien festgestellt, dass hohe Dosierungen CBD beim Zebrafisch dazu führen, dass sein Gehirn schlechter arbeitet. Gleichzeitig habe er aber auch weniger Angst gehabt. 

Eine weitere Studie hat gezeigt, dass extreme Dosierungen CBD bei Mäusen dazu führen, dass das Lebergewebe teilweise massiv geschädigt wird. 

Aber nun – was bedeutet das für dich? Eine eindeutige Deutung und Einschätzung ist nicht möglich, denn Tierstudien sind nicht dafür bekannt, besonders zuverlässige Schlüsse auf den Menschen ziehen zu können. Ob ähnliche Effekte beim Menschen auftreten, ist nicht bekannt. Erfahrungsberichte lassen zumindest nicht darauf schließen. Doch um hier abschließende und verlässliche Antworten zu geben, bedarf es noch deutlich mehr Forschungsarbeit. 

Vorsicht: Wechselwirkungen mit Medikamenten und CBD in der Schwangerschaft 

Die Nebenwirkungen des Cannabidiol sollen mild und selten sein. Doch gibt es zwei besondere Fälle, in denen spätestens der Spaß aufhört, da es hier zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen kommen kann. 

Lesen Sie hier mehr über Wechselwirkungen von CBD und Medikamenten in unserem Blog Beitrag

CBD-Öl und Medikamente  

CBD Öl alleine gilt für den Menschen als allgemein gut verträglich. Doch kann es immer vorkommen, dass du dauerhaft oder auch kurzfristig auf Medikamente angewiesen bist. In diesem Fall ist Vorsicht geboten. Das CBD kann Einfluss auf deine Leberenzyme haben und so die Metabolisierung der Arznei beeinflussen. 

Der Wirkstoff wird dann nicht wie gewollt aufgenommen und es kann zu Über-, Unter- oder Fehldosierungen des Medikamentes kommen. Dies ist tunlichst zu vermeiden. Deshalb solltest du bei Zweifeln, Fragen und Unsicherheiten deinen Arzt einbeziehen. Dieser wird dir Auskunft geben können, ob sich Medikamente mit CBD vertragen. 

CBD während der Schwangerschaft? 

Solltest du schwanger sein, dann ist CBD nichts für dich. Es konnte nachgewiesen werden, dass das Cannabidiol einen Einfluss auf wichtige Enzyme hat, die für eine funktionsfähige Plazenta benötigt werden. Dieser Effekt von CBD gilt als belegt, weshalb du auf die Einnahme während der Schwangerschaft vollständig verzichten solltest! 

Fazit: Nebenwirkungsarm bei richtigem Umgang  

CBD Öl ist für die aller meisten Menschen unproblematisch. Doch spielen hier die individuelle Verträglichkeit, der körperliche Zustand, deine Dosierung und andere Umweltfaktoren eine wichtige Rolle. Besonders in Kombination mit anderen Medikamenten und während der Schwangerschaft ist erhöhte Vorsicht bzw. Abstinenz geboten. 

Solltest du dir unsicher sein, ist der Gang zum Fachmann (Arzt) unerlässlich.

 

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