CBD in der Küche – Cannabidiol beim Kochen

CBD in der Küche – Cannabidiol beim Kochen

CBD… Ein Thema, was zurzeit in aller Munde ist. Mittlerweile bieten Hersteller unterschiedlichste CBD-Produkte an, wobei das CBD-Öl auf Grund der gesunden Konsumform das attraktivste Produkt auf dem Markt zu sein scheint. Wenn du CBD-Öl schon probiert hast, dann wird dir der unverkennbare Geschmack aufgefallen sein. 

Nicht jeder mag den Geschmack des Öls und da stellt sich die Frage: Ist es möglich das CBD-Öl selbst in der Küche weiter zu verarbeiten? Überraschend einfache Antwort: Ja, das ist möglich und mit wenig Aufwand verbunden… Wenn man weiß, worauf man achten muss. 

CBD-Verschwendung vermeiden: Geringe Dosis zum Start

Sollte das dein erster Versuch in Sachen „Kochen mit CBD“ sein, dann solltest du erstmal nur wenig des kostbaren Öls verwenden. Es gibt kaum etwas ärgerlicheres, als das Öl durch Fehler bei der Zubereitung oder gnadenlose Überdosierung zu verschwenden. Außerdem soll sich die Aufnahme des Cannabidiols im Magen etwas anders gestalten als bei sublingualem Konsum

Taste dich also langsam an deine gewünschte Dosis. Das spart dir Frustration, Geld und möglicherweise unangenehme Nebenwirkungen einer CBD-Überdosierung wie zum Beispiel Durchfall und Müdigkeit.  

Oberste Regel: Die Temperatur im Auge behalten 

Wenn du eines unserer CBD Öle verwendest, dann wurde dieses bereits decarboxyliert, so dass der Wirkstoff bereits so umgewandelt wurde, dass er von deinem Körper auch aufgenommen werden kann. Hinter diesem furchtbar chemisch und kompliziert klingenden Begriff verbirgt sich eigentlich nur das schonende Erhitzen der Hanf Blüten oder des Öls für ca. 45 Minuten auf 150 Grad Celsius. 

Und nun Vorsicht: Du solltest das CBD keinen Temperaturen jenseits der 175 Grad-Grenze aussetzen. Ab dieser Temperatur verliert der Wirkstoff nämlich stark an Effizienz bzw verpufft einfach. Im schlimmsten Fall geht das gesamte CBD verloren und du wartest vergeblich auf die scheinbar wohltuende Wirkung. 

CBD-Öl roh über deine Speisen?

Die naheliegendste Möglichkeit das CBD-Öl in der Küche zu verarbeiten, scheint das rohe Verteilen über der Mahlzeit zu sein. Doch wie bereits anfangs festgestellt, hat das Öl (zumindest die Vollspektrum Extrakte) einen relativ intensiven Eigengeschmack und dieser sorgt schnell dafür, dass das gesamte Essen nach dem Öl schmeckt – und das ist nicht Sinn der Sache! Gold Öle eigenen sich hierzu jedoch bestens.

Trotzdem: Roh über der Speise verteiltes CBD-Öl wird vom Körper normal aufgenommen und behält seine Wirkung.

CBD-Öl richtig verwenden?

Wer dem leicht bitteren Geschmack des Öls etwas entgegenhalten will, der macht sich eine spezielle Eigenschaft des CBD zu Nutze. Mit einer guten Fettquelle (andere Öle, Butter usw.) kann das CBD besser binden und wird auch vom Körper scheinbar vermehrt und vereinfacht aufgenommen. 

Deshalb bietet es sich an etwas CBD-Butter herzustellen und diese dann beim Kochen zu verwenden. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass du die Butter leicht im Kühlschrank oder Gefrierfach aufbewahren kannst und so nicht jedes Mal neue herstellen musst. 

CBD-Butter herstellen – sicher und einfach 

CBD-Butter herzustellen ist kein „Muss“. Aber besonders, wenn du nur CBD-Blüten und kein Öl hast, ist dieser Prozess unerlässlich, um oral und gesund konsumieren zu können. Deshalb eine kleine Anleitung, wie du schnell und leicht selbst Cannabinoid-Butter herstellen kannst.

  1.      Was brauchst du dafür alles? 

CBD-Öl / CBD-Blüten, einen großen Topf, eine kleine hitzebeständige Schüssel, Butter, Sieb oder altes T-Shirt 

  1.      Schritt 1: Das Wasserbad vorbereiten

Im ersten Schritt füllst du den Topf zu dreiviertel mit Wasser und bringst dieses zum köcheln – nicht zu sehr. Dann füllst du die gewünschte Menge Butter in die kleinere Schüssel und stellst diese in das köchelnde Wasser bis sie geschmolzen ist. 

  1.      Schritt 2: CBD hinzufügen 

Ist die Butter nun flüssig, kommt deine Hauptzutat hinzu. Wenn du CBD-Öl hast, dann tropfe einfach die gewünschte Menge in die Butter. Solltest du CBD-Blüten haben, dann lege diese für 45 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Dieser Prozess nennt sich Decarboxylierung und erst danach kann dein Körper das CBD überhaupt richtig aufnehmen. Diese Blüten sollten dabei schon im Voraus kleingemacht werden und können danach ebenfalls in die Butter gegeben werden. 

  1.      Schritt 3: Köcheln lassen

Nun lässt du die Mischung für circa 1 Stunde in dem Wasserbad. Das Wasser sollte ständig köcheln, aber nie zu heiß werden. Eine niedrige Stufe am Herd und etwas Übung bringen die besten Erfolge! 

Nun entweder die Butter erstarren lassen (CBD-Öl) oder die restlichen Stücke der Blüten absieben und dann in den Kühlschrank stellen. 

  1.      Schritt 4: Gesund kochen mit CBD 

Sobald die Butter nun ausgehärtet ist, kannst du sie auch schon zum Kochen verwenden (für Ungeduldige: es geht auch schon bevor sie abgekühlt ist). Um den CBD-Gehalt deiner Butter zu bestimmen, musst du dir die Dosierungen merken und folgende Rechnung anstellen: 

  1.      X mg CBD in der gesamten Flasche / Y ml Öl = Z mg CBD/ml Öl 
  1.      Z mg CBD/ml x Y ml Öl in die Butter = X mg reines CBD in der Butter 
  1.      X mg reines CBD / (Y g Butter x 1000) = CBD pro Gramm Butter 

Sie kompliziert aus, ist es aber nicht. Ein kleines Beispiel zum Schluss und dann kannst du schon mit dem Kochen starten! 

Beispiel: 15 % CBD Öl auf 10 ml und 100 g Butter

  1.      1500 mg CBD / 10 ml Öl = 150 mg pro ml Öl 
  2.      150 mg x 8 ml = 1.200 mg reines CBD in der Butter
  3.      1200 mg / 500 g Butter = 2,4 mg reines CBD pro Gramm Butter

Nun kannst du einfach grammweise deine CBD-Butter dosieren und sie zum Kochen verwenden. Das ist eine relative starke Butter. Für den Anfang genügen 1 bis 3 Gramm der Butter. Das sind umgerechnet bei 3 Gramm 7,2 mg reines CBD. 

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